Sri Brahma Samhita – Verse

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TEXT 1
īśvaraḥ paramaḥ kṛṣṇaḥ
sac-cid-ānanda-vigrahaḥ
anādir ādir govindaḥ
sarva-kāraṇa-kāraṇam

“Kṛṣṇa, den man als Govinda kennt, ist der höchste Herr. Er besitzt einen ewigen, glückseligen, spirituellen Körper. Er ist die Ursache aller Ursachen. Er selbst hat keine andere Ursache.” (Brahma-saṁhitā 5.1)

TEXT 29
cintāmaṇi-prakara-sadmasu kalpa-vṛkṣa-
lakṣāvṛteṣu surabhir abhipālayantam
lakṣmī-sahasra-śata-sambhrama-sevyamānaṁ
govindam ādi-puruṣaṁ tam ahaṁ bhajāmi

“Ich verehre Govinda, den urersten Herrn, den ersten Schöpfer, der die Kühe hütet, der alle Wünsche erfüllt, in Reichen, die aus spirituellen Edelsteinen erbaut sind, umgeben von Millionen von Wunschbäumen, Dem immer mit großer Achtung und Zuneigung Hunderte und Tausende von Lakṣmīs (Glücksgöttinen) und gopis (Kuhhirtenmädchen) dienen.” (Brahma-saṁhitā 5.29)

TEXT 30
veṇuṁ kvaṇantam aravinda-dalāyatākṣam-
barhāvataṁsam asitāmbuda-sundarāṅgam
kandarpa-koṭi-kamanīya-viśeṣa-śobhaṁ
govindam ādi-puruṣaṁ tam ahaṁ bhajāmi

Ich verehre Govinda, den urersten Herrn, Der meisterhaft auf Seiner Flöte spielt – mit leuchtenden Augen gleich blühenden Lotosblütenblättern, Dessen Haupt die Pfauenfeder schmückt, Dessen schöne Gestalt mit der Farbe blauer Wolken getönt ist, und Dessen einzigartige Lieblichkeit Millionen von Liebesgöttern betört. (Brahma-saṁhitā 5.30)

TEXT 31
ālola-candraka-lasad-vanamālya-vaṁśī-
ratnāṅgadaṁ praṇaya-keli-kalā-vilāsam
śyāmaṁ tri-bhaṅga-lalitaṁ niyata-prakāśaṁ
govindam ādi-puruṣaṁ tam ahaṁ bhajāmi

Ich verehre Govinda, den urersten Herrn, um Dessen Hals eine Girlande aus Blumen schwingt, die vom Mondmedallion verschönert wird, Dessen beide Hände mit der Flöte und Edelsteingeschmeiden geschmückt sind, Der Sich immer in den Spielen der Liebe vergnügt und Dessen anmutige, dreifach geschwungene Gestalt als Śyāmasundara ewiglich offenbar ist. (Brahma-saṁhitā 5.31)

TEXT 32
aṅgāni yasya sakalendriya-vṛtti-manti
paśyanti pānti kalayanti ciraṁ jaganti
ānanda-cinmaya-sad-ujjvala-vigrahasya
govindam ādi-puruṣaṁ tam ahaṁ bhajāmi

“Ich verehre Govinda, den urersten Herrn, dessen transzendentale Gestalt voller Glückseligkeit, Wahrheit und ewigem Sein ist und daher den strahlendsten Glanz verbreitet (Brahmajioti, Brahmanausstrahlung). Jedes einzelne seiner transzendentalen Körperglieder birgt sämtliche Funktionen aller anderen Organe und Sinne in sich, und er sieht, manifestiert und erhält ewiglich die unbegrenzte Zahl aller spirituellen und materiellen Universen.” (Brahma-saṁhitā 5.32)

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